Bilder 2011

Dezember 2011

Das Gras, welches im Sommer wurde „eingesackt“, wird nun gerne für die Kühe wieder ausgepackt.  Die Siloballe welche eingeschneit, macht der Bauer wieder „fressbereit“. Der Niederschlag im Dezember kam in Form von Schnee und Regen. Und Ende Jahr bekamen wir Kälber-Segen!  Die Namen der drei Mädchen im Schnee : Aida, Heida, Siria (tja, keiner endet mit „E“)

November 2011

Dieser Herbst war eine Wonne! Mit viel Wärme und Sonne. Das Gras begann fast noch mal zu spriessen, die Kühe konnten die Weide geniessen.  Der Weidegang war heuer von längerer Dauer, was Arbeitserleichterung bedeutet für den Bauer. Die Feinschmeckerkühe haben auch nicht vergessen, heruntergefallene Äpfel zu fressen. Klar hat alles immer zwei Seiten, der mangelnde Niederschlag konnte einem auch Sorgen bereiten. Aber das kostbare Nass, kam noch bevor dass es endgültig prekär, im Dezember reichlich „derhär“.

Oktober 2011

Am 1.10. findet die traditionelle Herbstviehschau der Braunviehzuchtgenossenschaft Meiringen statt.

Zum ersten Mal wird einer Kuh aus unserem Stall der Titel „Miss Meiringen“ verliehen. Sie ist die Schönste auf dem Platz! Und halt nicht nur das, unsere Gardi ist auch eine sehr liebe Kuh! (Aber dieses Kriterium ist für die Experten nicht ausschlaggebend).

Zu Hause auf der Weide wird Gardi bewundert😉 und Kilian geniesst es, eine „Miss“ zu melken! Wow, das gibt feine Milch!

September 2011

Der trockene Frühling und der nasskalte Sommer hinderten das Gras und die Kräuter auf den Alpen am Wachsen und Gedeihen. Unsere Kühe kommen dieses Jahr etwas früher zurück, die Weiden werden wieder eingezäunt, der Käsekeller füllt sich.

    

   

                                            Auch das in den „Ferien“ geborene Stierkalb GRANIT holen wir heim.

August 2011

 Pünktlich auf den ersten August konnten wir sämtliches Emd, sowie das zeitige Gras für Siloballen ernten. Nun, damit uns nicht die Langeweile quält, verpassten die „Männer“ der Wand im Futtertenn einen neuen Anstrich. Richtig frisch sieht’s jetzt aus! Weiter wurde noch die Zuleitung zur Wasserversorgung auf der Weide optimiert: Ein Rohr führt jetzt unter der Strasse hindurch, der Schlauch kann beidseitig bequem angeschlossen werden.

 

Vom Durchspülen entstand eine grosse „Glunntte“, und das Glitzern im Wasser löste einen Goldrausch aus.  Natürlich verraten wir nicht wieviel Gold gefunden wurde, sonst haben wir plötzlich eine Invasion am Mälchplatz😉

Eines steht für mich (Möti, Alice) immer wieder fest: Goldige Jungs haben wir auf jeden Fall!

Juli 2011

  Das Wetter im Juli hielt sich nicht an den Kalender. Statt sommerlich warm und trocken war es kalt und nass, manchmal auch stürmisch. Wir sind uns im Haslital heftigen Wind gewöhnt, gegen den ältesten Hasler, wie wir den Föhn nennen, sind wir und auch die Bäume gewappnet, resp.gewachsen. Dem heftigen Sturm, der aus der entgegengesetzten Richtung wehte, hielt unser Trampolin nicht stand. Das kaputte Trampolin war der eine Schaden, dass es bei seinem „Ausflug“ aber die Federn fallen liess, war ein anderer. Metall im Gras, und somit im Futter, ist unter Umständen lebensbedrohlich für unsere Kühe.  Bei der Suche nach den Federn wurden wir von Freund und Helfer mit einem Metalldetektor unterstützt. So fanden wir schliesslich 87 von 88 Federn wieder, und hoffen, dass die letzte auch irgendwann noch auftaucht (ohne dass Maschinen und Tiere zu Schaden gekommen sind!)

So haben wir also auf gutes Wetter gewartet und gewartet, um endlich das Emd (Heu im zweiten Schnitt) und Grassilage ernten zu können…   „Nenei“ dieses Bild stammt aus unseren Ferien im Unterengadin! Unterwegs in Schellenurslis Fussstapfen trafen wir schottische Hochlandrinder: Spannweite der Hörner? Fast wie der Bartgeier die Flügel😉

Das Hochlandrind hatte leider im Auto nicht mehr Platz, sonst hätten wir’s vielleicht mit nach Hause genommen. (Zur Erweiterung der Artenvielfalt in unserem Stall…) Aber diese süsse Katze passte noch auf den Rücksitz zu den Buben. „Mäni“ gehört seid Juli auch zu uns auf den Mälchplatz!

Juni 2011

  Seit dem 7. Juni steht unser Stall leer, die Kühe geniessen die Alpweiden.

Unsere Weiden und der Stall  werden geputzt:

Stall üüsiwäschen, da darf me chosle was me mag!

 Beim „mulchen“ wird die Weide nachbereitet, das Gras wächst wieder und wird nach 5-7 Wochen als Winterfutter geerntet.

Mai 2011

Es hat tatsächlich geregnet, nicht sehr viel, aber es reichte für einen Regenbogen und um uns an das Versprechen Gottes zu erinnern:

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte…“

 Dass wir bereits im Mai  Gras mähen und in Siloballen pressen ist eigentlich nicht ungewohnt, aber dass wir bereits im Mai gemähtes Gras von der Sonne trocknen lassen und das erste Heu einbringen, kommt nicht alle Jahre vor.

 

 April 2011

Die Kühe freuen sich über den ersten Weidegang. (Dieses Jahr Dank dem warmen Wetter ca 10 Tage früher als sonst.) Übermütig  laufen sie auf die Weide, erstellen die Rangordnung wieder neu und geniessen das frische Gras. Damit sie sich an die Futterumstellung gewöhnen können, lassen wir sie eine Weile nur abends für 2-3 Stunden raus. Aber schon bald verbringen die Kühe den ganzen Tag auf der Weide, und dürfen nach dem Melken am Abend wieder raus zum draussen Schlafen.

 „Nicht alles was glänzt ist Gold“ : Das Wetter ist anhaltend „schön“,  die Aussicht wunderbar, die Löwenzahnblüten leuchten prächtig…

Aber: Der Boden bräuchte dringend Regen!!!

März 2011

„Mist gebaut“ , der Mist, welcher sich über den Winter ziemlich hoch aufgestockt hatte, liegt nun als Dünger auf dem Feld.

  

 „Schneegleggleni liite der Freehlig ii“.

Februar 2011

am Sonntag, 6. Februar genossen wir Frühlingstemperaturen!

Aber, es ist halt doch immer noch Winter, die Kühe fressen und koten im Stall, das heisst: Der Mist muss zweimal täglich hinausgeschafft werden. A propos, kennen Sie den?: Kommt ein Tourist an einem Bauernhof vorbei und grüsst freundlich:“ Hello Mister!“  Antwort: „Nenei, i bi nid der Mister, i bi der Mälcher!“

 Januar 2011 

es ist kalt…

das Milchgeschirr waschen beim Brunnen wird zum Abhärtungstraining- die Exkursion zum Nordpol kann bald stattfinden😉

Die farblich perfekt abgestuften Kälber stehen schön nebeneinander während sie trinken. Man glaubt es kaum, aber die Kälte macht ihnen nichts aus. Zusammen mit ihrem wärmenden Fell, ihren Gspändli und genug frischem Stroh im Iglu sind sie zufrieden.

Dem Stapler gibt die Kälte endgültig den Rest. Er macht keinen Wank…

Wie kriegen wir jetzt das Futter für die Kühe ins Tenn?- Der  Stapler blockiert die Zufahrt für den Traktor! Mit genügend Geschick gelingt es die Siloballe auf eine Palette zu platzieren, mit viel Kraft schaffen wir es mit dem Rolli die Balle zu befördern, mit gutem Zirkeln kommen wir zwischen Brunnen und Milchtank durch,  mit ziemlich grossem Murks können wir den Türflügel vom Tennstor  aushängen und „Freude herrscht!“ die Siloballe steht an ihrem Platz! Was mit dem Traktor in 5 Minuten selbstverständlich erledigt wird, dauert plötzlich… tja mindestens eine halbe Stunde (das einhängen der Türe war mit gefrorenen Fingern recht anspruchsvoll…) Happy End: der Stapler konnte (als die passenden Ersatzteile endlich da waren) repariert werden.

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